In den ersten fünf Monaten wurden rund 64.000 neue Asylanträge in Deutschland gestellt und über 10.000 Folgeanträge von zuvor abgelehnten Wirtschaftsflüchtlingen, berichtet die „Junge Freiheit“. Zudem ist die Zahl der abgelehnten Asylbewerber mit Duldung auf einem neuen Höchststand. Aktuell sind es über 241.000 Personen, vor zwei Jahren waren es noch 75.000 weniger.

André Barth, parlamentarischer Geschäftsführer und finanzpolitischer Sprecher, erklärt:

„Die Asylwelle ist ungebrochen und die Medien schweigen darüber. Wenn innerhalb von fünf Monaten eine ganze Stadt in der Größe von Plauen einwandert, interessiert das aber die Bürger sehr wohl. Zumal kein anderes europäisches Land so viele Asylbewerber aufnimmt oder diese schnell nach Deutschland weiter ziehen. Offenbar geht es bei vielen ‚Schutzsuchenden‘ nicht um Schutz, sondern um die üppigsten Sozialsysteme und die quasi garantierte Bleibeperspektive, da so gut wie niemand aus Deutschland abgeschoben wird.

Diese Fehlpolitik wird durch den neuen Höchststand an Duldungen deutlich. Eine ganze Stadt der Größe von Chemnitz wird mit Bargeld und Wohnung versorgt, obwohl den betreffenden Personen die Asylanträge abgelehnt wurden. Hier wird klar, warum für deutsche Rentner und Kinder kein Geld da ist – finanziell ist diese Aufgabe nicht zu schultern.“

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